Böden in Sachsen-Anhalt erholen sich nicht

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Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Entwicklung der Bodenfeuchtigkeit in Deutschland erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Nach den Dürrejahren 2018 und 2019 haben sich die Böden längst noch nicht erholt. Die Folgen der Klimakrise sind auch in Sachsen-Anhalt spürbar – wir sind im dritten Dürrejahr in Folge. Nachdem schon die vergangenen beiden Jahre viel zu trocken waren, konnten sich Böden und Pflanzen auch im Frühjahr 2020 nicht erholen. Jetzt sind die Böden besonders in tiefen Schichten viel zu trocken und die Grundwasserstände sinken. (mehr …)

Ich bewerbe mich auf Platz 1 der Landesliste zur Bundestagswahl

Bild: Rainer Kurzeder

„Wir hatten uns den Sommer 2020 vermutlich alle sehr anders vorgestellt. Die Corona-Pandemie hat unser Leben in den letzten Monaten dominiert. Sie wird das weiter tun, wenn auch nicht mehr mit der gleichen Wucht. Die Corona-Krise hat uns einerseits die Brüche in unserer globalisierten Welt vor Augen geführt und andererseits bei Vielen das Gefühl verstärkt, dass etwas aus dem Ruder gelaufen ist.

So richtig es war, sich auf die aktuelle Krisenbewältigung zu konzentrieren und mit Kurzarbeitergeld, direkten Hilfen, Wiederankurbelung der Wirtschaft die Folgen abzufedern, so falsch drohen die ersten Weichen durch die Bundesregierung aber jetzt schon gestellt zu werden. (mehr …)

Naturzerstörung und Wildtierhandel stoppen

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Zum Antrag der grünen Bundestagsfraktion  „Naturzerstörung und Wildtierhandel stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken“ erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die Zerstörung unserer Natur schreitet voran – durch Abholzung, Klimakrise, Erhitzung der Meere und Landnutzungsänderungen für die Landwirtschaft. Dabei sind wir von gesunder Natur abhängig, sichert sie uns ein gutes Leben. Sie senkt den CO2-Gehalt, bietet saubere Luft und klares Wasser und ermöglicht uns Ernährung und Erholung. Gesunde Ökosysteme sind vorsorgender Gesundheitsschutz, denn Naturzerstörung begünstigt die Ausbreitung von Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen können. (mehr …)

Klimakrise bedroht zahlreiche Gebirgspflanzen

Zur Antwort der Bundesregierung auf Ihre Kleine Anfrage „Verlust und Verdrängung von Gebirgspflanzen durch die Klimakrise“ erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Ob Enzian, Edelweiß oder rote Kohlröschen – zahlreiche Gebirgspflanzen sind vom Aussterben bedroht. Die Auswirkungen der Klimakrise sorgen für eine weitere Verschärfung der Lage, denn die Erhitzung der Gebirgsregionen erfolgt schneller als im globalen Durchschnitt. (mehr …)

Nord- und Ostsee erhitzen sich weiter

Bild: Katrin Gielow

Zu den Antworten der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zur Temperaturentwicklung in deutschen Meeresgebieten, erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Nord- und Ostsee erhitzen sich in besorgniserregendem Tempo. Wenn sich der Temperaturanstieg fortsetzt, drohen in Nord- und Ostsee massive Veränderungen der Meeresumwelt. Hering und Kabeljau fliehen schon heute in kühlere Gewässer, Richtung Arktis. Für die kleine Küstenfischerei ist das genauso dramatisch, wie für komplexe ökologische Kreisläufe innerhalb unserer Meere. (mehr …)