Landnutzung verschärft die Klimakrise

Bild: Peter H / Pixabay

Zum Sonderbericht des Weltklimarates (IPCC) über die Klimaauswirkungen der Landnutzung erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Der neue IPPC-Bericht heute muss ein Weckruf sein. Wir stehen in der Klimapolitik vor kolossalen Herausforderungen. Es bleiben offensichtlich nur wenige Jahre Zeit um unser Wirtschaftssystem zu verändern und damit unsere Lebensgrundlagen auch für zukünftige Generationen zu bewahren. Die Bundesregierung muss endlich konkrete Maßnahmen auf den Tisch legen, wie sie den Klimaschutz in voranbringen will- national und international. Jeder neue Arbeitskreis ist nur Verzögerungstaktik und kostet wertvolle Zeit.Wir haben kein Erkenntnis, sondern ein Handlungsdefizit. Die Bundesregierung muss den Waldumbau voranbringen hin zu mehr naturnahen Laubmischwäldern und sich auf internationaler Ebene für ein Abholz-Stopp der Regenwälder aussprechen. Es muss Schluss sein, mit den Milliarden-Subventionen für die Naturzerstörung in der Landwirtschaft. Wir brauchen eine Trendwende im Artenschutz, die den größten Verursachern des Artensterbens Einhalt gebietet. Und wir fordern eine Reduktion des Ressourcenverbrauchs und der Flächeninanspruchnahme. Die Bundesregierung muss im Kampf gegen die Klimakrise endlich liefern.“

 

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