Rote Liste

Bild: Jason Hafso / Unsplash

Zur aktualisierten Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation (IUCN) erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Der Artenschutz braucht analog zum Klimaschutz sein Pariser Abkommen. Inzwischen stehen mehr als 100.000 Arten auf der weltweiten Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation. Vom internationalen verbindlich vereinbarten Ziel, das Artensterben bis zum Jahr 2020 zu stoppen, ist die Weltgemeinschaft, und auch die Bundesregierung, weit entfernt.Diese aktualisierte Rote Liste zeigt wieder die Notwendigkeit für ein ehrgeiziges Folgeabkommen zum Schutz der Biodiversität nach 2020, das derzeit vorbereitet wird. Das Artensterben ist die zweite große ökologische Krise unserer Zeit und die Weltgemeinschaft muss sich endlich dieser Biodiversitätskrise widmen, bevor wir weitere wertvolle Arten und Ökosysteme verlieren. Wir brauchen ein Nothilfeprogramm für den Erhalt unserer biologischen Vielfalt.“

Teile diesen Inhalt: