Auf UN-Naturschutzgipfel droht Bundeskanzlerin Merkel Blamage

Bild: Georg Wietschorke / Pixabay

Zum Tag des Artenschutzes erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Klare Flüsse, bunte Blumenwiesen, Bienen und Vögel: eine gesunde Natur ist für uns lebensnotwendig. Aber diese Naturvielfalt ist bedroht und stirbt vielerorts aus. Natürliche Flüsse gibt es in Europa kaum noch, das Insekten- und Vogelsterben ist alarmierend, Auen sind fast komplett zerstört und die Meere werden weiter vermüllt und überfischt. Statt zu handeln, verfehlt die Bundesregierung die Ziele ihrer Nationalen Biodiversitätsstrategie.Die Verursacher des Arten-Aussterbens sind die industrielle Landwirtschaft, die Übernutzung und die Zerschneidung der Landschaft durch Flächenfraß und die Klimakrise.  Deshalb braucht es ein Sofortprogramm für eine gesunde Natur.  Das vordringlichste ist ein Neustart in der europäischen Agrarpolitik und eine finanzielle Stärkung des Naturschutzes. Beim Insektenschutz hat Bundesumweltministerin Schulze vor Monaten ein Schutzprogramm angekündigt und nicht geliefert. Die Bundesminister müssen endlich liefern – ansonsten droht Frau Merkel beim UN-Naturschutzgipfel im September eine Blamage.

 

 

 

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