Bäume sind unverzichtbar für den Artenschutz

Bild: Katrin Gielow

Zum Tag des Baumes am 25. April erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Bäume und Wälder sind unverzichtbar für den Artenschutz, für den Menschen und im Kampf gegen die Klimakrise. Es ist eine Menschheitsaufgabe, die weltweite Vernichtung zu stoppen. Es ist alarmierend, dass es im April überhaupt nicht  geregnet hat. Der Boden ist staubtrocken. Auch die Wasserspeicher im tieferen Boden sind noch nicht wieder aufgefüllt. Auch in den kommenden Wochen ist nicht mit Regen zu rechnen. Bereits jetzt kämpfen Feuerwehrleute gegen Waldbrände. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis vielerorts, wie bereits in Brandenburg, erneut die höchsten Gefahrenstufen für Waldbrände ausgerufen werden. Gesunde Bäume und naturnahe Wälder sind zentraler Baustein im Kampf gegen die Klimakrise und das Arten-Aussterben. Dies gilt für die artenreichen tropischen Regenwälder, aber genauso für die letzten naturnahen Buchenwälder in Deutschland.

Wir brauchen weniger Nadelholzplantagen und mehr gesunde und stabile Laubmischwälder mit standortangepassten und -heimischen Baumarten. Denn nur vielfältige Wälder können der Klimakrise trotzen und die Biodiversität schützen. Öffentliche Fördermittel müssen streng an ökologische Kriterien gebunden werden, deren Einhaltung wirksam zu kontrollieren ist. In Zeiten in denen die Dürre zu Normalität wird, ist des wichtiger denn je Wasser in der Kultur- und Naturlandschaft zu halten. Wälder und Moore müssen wiedervernässt werden und können so einen wichtigen Beitrag zur Dürren- und Waldbrandprävention leisten.

Waldbrände haben bereits in den vergangenen zwei Jahren riesige Waldflächen in ganz Europa zerstört und dramatische ökologische Schäden hinterlassen. Die Klimakrise stellt den Waldschutz und dessen Nutzung vor neue Herausforderungen, die dringend gelöst werden müssen.“

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