Wasser ist Allgemeingut

Zu den Antworten der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zu „Niedrigwasser in Deutschlands größten Flüssen“ erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Wasser ist Allgemeingut – möglicherweise das Wichtigste. Doch steht das dritte Dürrejahr in Folge an – mit massiven Folgen für Landwirtschaft und Natur, Lebensmittelversorgung und Waldbrandgefahr. Auch die Neubildung von Grundwasser und wichtige Trinkwasserspeicher sind durch die Dürre betroffen. Wir müssen dieses Allgemeingut sichern und bewahren, dafür hat das Halten des Wassers in der Landschaft Priorität. 2019 führten viele Flüsse Deutschlands aufgrund der lang anhaltenden Dürre monatelang extremes Niedrigwasser, das zeigt meine Anfrage. Die Klimakrise wird diese Extreme weiter verstärken. Die Bundesregierung muss im Kampf gegen die Klimakrise endlich liefern. Es braucht mehr Raum für Flüsse und Bäche, besseren Schutz von Auen und Mooren, die Überprüfung von Infrastruktur zur Entwässerung und Investitionen in sauberes Wasser mit Gewässerrandstreifen und weniger Pestizid- und Düngereinsatz.“

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