Für einen anderen Umgang mit Natur und Umwelt

Bild: Olga Wollmann

Der Verein „Natur auf der Kippe e.V.“ aus Jüdenberg in Sachsen-Anhalt hatte Steffi Lemke am vergangenen Wochenende zu einem sogenannte „Müllspaziergang“ eingeladen. Keine 400 Meter von Jüdenberg entfernt, zwischen dem Gremminer See mit der Halbinsel Ferropolis und der Wasserschutzzone des Oranienbaumer Wasserwerks soll eine Mülldeponie gebaut und damit Abfälle wie Erdaushub und Bauschutt entsorgt werden. Es steht zu befürchten, dass das Grundwasser in der Region kontaminiert werden könnte. Ebenso sind Umwelt- und Gesundheitsschäden nicht auszuschließen und damit würde auch die gesamte Lebensqualität in der Region in Mitleidenschaft gezogen. Dazu Steffi Lemke: „Es ist klar, dass wir für unseren Müll verantwortlich sind. Es braucht jedoch ein Konzept, das nicht wieder in eine Region hineingeht und gefährlichen Müll da deponiert, wo wir gerade dabei sind, die Folgen der letzten Jahrzehnte von Rohstoffabbau und Vermüllung unserer Landschaft zu beseitigen und Alternativen aufzubauen. Wir brauchen einen anderen Umgang mit Natur und Umwelt, als wir das in den letzten Jahrzehnten praktiziert haben. Dazu müssen wir im Gespräch neue Wege und Möglichkeiten entwickeln.“

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