Antrag: Naturzerstörung, Wildtierhandel und Pelzfarmen stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken

Bild: Richard Ley / Pixabay

Arten- und Naturschutz und ein guter Umgang mit Tieren bedeuten auch immer vorsorgender Gesundheitsschutz, denn eine intakte Natur hält Krankheitserreger in Schach. Die Zerstörung von Lebensräumen, die Ausbeutung von Wildtieren und die Haltung von Tieren für die Pelzzucht muss ein Ende haben. Wir wollen die Risiken von zukünftigen Pandemien verringern, da ein Großteil der neuen beim Menschen auftretenden Krankheiten aus der Tierwelt stammen. Sowohl die Corona Pandemie, als auch die Nachrichten über die mit dem Corona-Virus infizierten Nerze mahnen dazu, Risiken für mögliche zukünftige Pandemien zu minimieren. Wir wollen dass Naturschutz auch immer als Gesundheitsschutz betrachtet wird. Wir müssen die weltweite Naturzerstörung z.B. durch entwaldungsfreie Lieferketten als auch den Wildtierhandel stoppen. Alle Pelztierfarmen sollen geschlossen werden. Die Bundesregierung ist unwillig zu handeln, ein Lieferkettengesetz lässt auf sich warten und der Entwurf hat keine wirksamen Mechanismen gegen die Naturzerstörung. Soja und Palmöl werden weiter ohne Auflagen importiert, obwohl ihr Anbau weltweit immer mehr Natur zerstört. Auch der Wildtierhandel floriert weiter so, als würde es keine Pandemie geben.

Der Antrag  Naturzerstörung, Wildtierhandel und Pelztierfarmen stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken  wird am Donnerstag, 26. November 2020 im Plenum in 1. Lesung beraten.

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