Naturzerstörung und Wildtierhandel stoppen

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Zum Antrag der grünen Bundestagsfraktion  „Naturzerstörung und Wildtierhandel stoppen – Risiko für zukünftige Pandemien senken“ erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die Zerstörung unserer Natur schreitet voran – durch Abholzung, Klimakrise, Erhitzung der Meere und Landnutzungsänderungen für die Landwirtschaft. Dabei sind wir von gesunder Natur abhängig, sichert sie uns ein gutes Leben. Sie senkt den CO2-Gehalt, bietet saubere Luft und klares Wasser und ermöglicht uns Ernährung und Erholung. Gesunde Ökosysteme sind vorsorgender Gesundheitsschutz, denn Naturzerstörung begünstigt die Ausbreitung von Zoonosen, also Krankheiten, die von Tieren auf Menschen überspringen können. (mehr …)

Klimakrise bedroht zahlreiche Gebirgspflanzen

Zur Antwort der Bundesregierung auf Ihre Kleine Anfrage „Verlust und Verdrängung von Gebirgspflanzen durch die Klimakrise“ erklärt Steffi Lemke, Parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Ob Enzian, Edelweiß oder rote Kohlröschen – zahlreiche Gebirgspflanzen sind vom Aussterben bedroht. Die Auswirkungen der Klimakrise sorgen für eine weitere Verschärfung der Lage, denn die Erhitzung der Gebirgsregionen erfolgt schneller als im globalen Durchschnitt. (mehr …)

Nord- und Ostsee erhitzen sich weiter

Bild: Katrin Gielow

Zu den Antworten der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zur Temperaturentwicklung in deutschen Meeresgebieten, erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Nord- und Ostsee erhitzen sich in besorgniserregendem Tempo. Wenn sich der Temperaturanstieg fortsetzt, drohen in Nord- und Ostsee massive Veränderungen der Meeresumwelt. Hering und Kabeljau fliehen schon heute in kühlere Gewässer, Richtung Arktis. Für die kleine Küstenfischerei ist das genauso dramatisch, wie für komplexe ökologische Kreisläufe innerhalb unserer Meere. (mehr …)

Verbot von bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten zum Schutz von Vögeln und Natur

Bild: Heiko Schmelz / Pixabay

Zur Entscheidung der Bundesregierung, auf EU-Ebene für ein Verbot von bleihaltiger Munition in Feuchtgebieten zum Schutz von Vögeln und Natur stimmen zu wollen, erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die Vernunft hat in letzter Minute gesiegt. Das Einlenken Klöckners ist ein großer Schritt nach vorne in dieser Debatte aus der Mottenkiste. Klar ist, Bleimunition ist völlig unnötig und gehört verboten, um die Vögel und Natur Europas besser zu schützen. Jetzt muss der Duck hoch bleiben, um auch Tschechien noch umzustimmen, nachdem die Abstimmung kurzfristig verschoben wurde. Die Bundesregierung geht davon aus, dass in der EU jährlich mehr als 900.000 überwinternde Vögel und mehr als 800.000 Brutvögel an Bleivergiftungen durch Bleischrot verenden. Angesichts der Krise unserer Natur und Vogelsterbens sind das dramatische Zahlen, die es zu verhindern gilt.“

Deutschland verhindert Vogelschutz – Verbot bleihaltiger Munition muss kommen

Bild: writertess / Pixabay

Zu den Antworten der Bundesregierung auf die schriftliche Frage zum geplanten Verbot von bleihaltiger Munition bei der Jagd an Feuchtgebieten erklärt Steffi Lemke, parlamentarische Geschäftsführerin und naturschutzpolitische Sprecherin:

„Die Bundesregierung geht davon aus, dass in der EU jährlich mehr als 900.000 überwinternde Vögel und mehr als 800.000 Brutvogel an Bleivergiftungen durch Bleischrot verenden. Angesichts der Krise unserer Natur und Vogelsterbens sind das dramatische Zahlen. Dabei ist das Vogelsterben durch Bleischrot völlig unnötig. (mehr …)