Europa

Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie in Deutschland

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage zur EU-Wasserrahmenrichtlinie erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Gesunde Flüsse und Seen sind Schwerpunkt des Artenreichtums und übernehmen wichtige Aufgaben für Hochwasserschutz und Wasserqualität.  Doch frei fließende Flüsse mit einer gesunden Tier- und Pflanzenwalt sind höchstselten. Nördlich der Alpen sind alle Gewässer-Lebensräume Deutschlands in einem ungünstigen Zustand,… Weiterlesen »

Weihnachtsappell für eine humanitäre Aufnahme Geflüchteter von den griechischen Inseln

In der Nacht vom 8. auf den 9. September 2020 wurde das Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos durch einen Brand zerstört. Bereits zuvor war das Lager Moria über Jahre zum Symbol des Versagens europäischer Asylpolitik geworden: Zeitweise mussten über 20.000 Menschen in einem Camp ausharren, das für 3.000 Menschen ausgerichtet war. Die Versorgungs-… Weiterlesen »

Europäische Pelztierzucht beenden

Die Keulung von 17 Millionen Nerzen in dänischen Nerzfarmen hat das Licht der Öffentlichkeit auf diese grausame Form der Tierhaltung geworfen. Gemeinsam mit meiner Kollegin Renate Künast habe ich einen Brief an die EU-Kommissarin für Gesundheit, Lebensmittelsicherheit und Tierschutz Frau Stella Kyriakides geschrieben. Die EU-Kommission muss jetzt handeln: Pelzfarmen in Europa müssen verboten werden –… Weiterlesen »

Naturschutz ist unterfinanziert

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Fehlende Finanzierung für den Naturschutz“ erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik: „Gesunde Natur ist eine Seltenheit geworden, das Arten-Aussterben beschleunigt sich. Dennoch ist die Finanzlücke im Bereich Naturschutz riesig: Die Bundesregierung geht von bis zu knapp einer Milliarde Euro fehlender Gelder für Naturschutzgebiete pro Jahr aus. Doch… Weiterlesen »

Parlamentarisches Frühstück: „Brasiliens Wälder brennen: Sorgfaltspflichten in den Lieferketten für Sojafuttermittel“

Beim gestrigen parlamentarischen Frühstück diskutierten Abgeordnete verschiedener Fraktionen und Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden über Soja-Importe, die Entwaldung und politische Instrumente. Als Grundlage diente die von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) beauftragte Studie des niederländischen Forschungsinstituts Profundo mit einer Analyse der deutschen Sojafuttermittellieferketten und der Formulierung von Kriterien für die unternehmerische Sorgfaltspflicht in Sojafuttermittellieferketten.