Vorstellung des Berichtes des Weltbiodiversitätsrates

Bild: Bela Geletneky / Pixabay

Zur Vorstellung des Berichtes des Weltbiodiversitätsrates erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Intakte Natur und unsere Gesundheit sind existentiell miteinander verbunden, das macht dieser Bericht klar. Eine zerstörte Natur lässt das Risiko für Pandemien, die einen tierischen Ursprung haben, steigen. Bis zu 850.000 noch unbekannte Viren in Tieren könnten Menschen erkranken lassen. (mehr …)

Naturschutz ist unterfinanziert

Bild: Getty Images

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Fehlende Finanzierung für den Naturschutz“ erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Gesunde Natur ist eine Seltenheit geworden, das Arten-Aussterben beschleunigt sich. Dennoch ist die Finanzlücke im Bereich Naturschutz riesig: Die Bundesregierung geht von bis zu knapp einer Milliarde Euro fehlender Gelder für Naturschutzgebiete pro Jahr aus. Doch der Naturschutz ist nicht nur unterfinanziert, (mehr …)

Fehlender Gelder für Naturschutzgebiete

Bild: Michael Gaida / Pixabay

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage Umsetzung der Empfehlungen des SRU im Bereich Naturschutz erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Weltweit sind eine Million Arten vom Aussterben bedroht, doch Natur- und Artenschutz ist für diese Bundesregierung weiter keine Priorität. Zu oft hört die Bundesregierung nicht auf die Empfehlungen ihres eigenen wissenschaftlichen Beirates im Bereich Naturschutz: Den schlechten Zustand unserer Flüsse und Meere durch Überdüngung, (mehr …)

Sojaimporte nach Deutschland

Bild: Julio César García / Pixabay

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage „Sojaimporte nach Deutschland“ erklärt Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik:

„Die Wälder der Erde brennen und werden abgeholzt. Die weltweite Anbaufläche für Soja war noch nie so groß. Mitverantwortlich ist auch der Anbau von Soja, das nach Deutschland importiert wird. So landet Regenwald im Tierfutter und im Tank. Die Waldpolitik der Bundesregierung verspielt den Schutz des Waldes, denn sie kommt nicht über freiwillige Selbstverpflichtungen hinaus.“

Studie: Mikroplastik-Funde am Meeresboden

Bild: Brian Yurasits / Unsplash

Zur Studie der australischen Regierung zu Mikroplastik-Funden am Meeresboden erklären Steffi Lemke, Sprecherin für Naturschutzpolitik und Dr. Bettina Hoffmann, Sprecherin für Umweltpolitik:

„Je mehr Studien zu Mikroplastik erscheinen, desto beunruhigender werden die Nachrichten. Die Bundesregierung muss endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, um den Eintrag von Mikro- und Nanoplastik in die Umwelt zu stoppen. Notwendig ist ein gut kontrolliertes Exportverbot für Abfälle in Länder, in denen die Recycling-Infrastruktur schlechter ist als in Deutschland. Darüber hinaus braucht es ein internationales Abkommen, das die Weltgemeinschaft dazu verpflichtet, den Eintrag von Plastik in die Umwelt bis zum Jahr 2030 zu stoppen. (mehr …)